Archiv der Kategorie: Stiftung Orchester

Neujahrs-Benefizkonzert 7. Januar 2018

Das traditionelle BENEFIZKONZERT ZUM NEUEN JAHR  findet am  Sonntag, 7. Januar 2018 im Großen Haus statt.

Es beginnt um 19 Uhr  mit Werken von Johann, Josef sowie Eduard Strauss, Tschaikowsky, de Falla und Prokofjew, unter künstlerischer Leitung von Darwin Aquino mit literarisch-humorvoller Moderation von Klaus Wallendorf.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/konzerte-17-18/konzertzumneuenjahr

Mit einem EMPFANG  – gesonderte Einladung dankt die Stiftung ab 18 Uhr im Glashaus allen, die mit großzügigem finanziellem und ideellem Engagement die Förderarbeit der Theaterstiftung wie auch die der Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz unterstützten.

Neujahrskonzert 2017 – Gelungener Auftakt

Ein“ Wintermärchen“ war das Mainzer Konzert zum Neuen Jahr am 8. Januar 2017 im Staatstheater: beschwingt-orchestral unter Leitung von GMD Hermann Bäumer, humorvoll-geistreich kommentiert von Klaus Wallendorf. Schließlich der Radetzky-Marsch als klassischer Schlußpunkt unter Einbeziehung des klatschenden Publikums, so startete die Stiftung Mainzer Theaterkultur mit ihrem Benefizkonzert die Förderarbeit 2017.

P1040367

Intendant und Stiftungsvorsitzender

Zu dem inzwischen traditionellen Vorempfang der Stiftung Mainzer Theaterkultur und der verbundenen Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz begrüßte der Stiftungsvorsitzende Dr. Michael Coridaß Förderinnen und Freunde der beiden Stiftungen sowie Mitglieder von Ensemble und Orchester, an deren Spitze Intendant Markus Müller und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer.

Angesichts nicht erwarteter oder erwartbarer Konflikte um den inneren und äußeren Frieden mahnte Coridaß mit klaren Worten in Anlehnung an die britische Schriftstellerin A.L. Kennedy, die Freiheit der Kunst zu bewahren und als lebenslanges Bildungsprogramm zu nutzen. Die Ausübung der Künste und der Kontakt mit ihnen erlauben Begegnungen mit Schauspiel, Ballett, Opern und Konzerten, die „außergewöhnlich, vielfältig, unerwartet und lebendig“ seien.

Deshalb gelte es für die Stiftungen, für Kunst und Kultur, für Theater und Orchester die materiellen Voraussetzungen zu verbessern und damit auch die gefährdete Einzigartigkeit der Theater- und Orchesterlandschaft in Deutschland zu stabilisieren. Künstlerische Erfolge, wachsende Besucherzahlen und gute Kritiken zeigten, daß dies beim Staatstheater Mainz gelingt, es in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus wahrgenommen und angenommen wird.

Mainzer Orchester Stipendium an Jonathan Baur

Jonathan Baur, Hornist, erhält für die Spielzeit 2016/2017 das Mainzer Orchesterstipendium M.O.S. Die Stiftung setzt damit im zehnten Jahr ihre Förderung junger Orchestermusikerinnen und -musiker fort, indem sie die Sammlung von Erfahrungen des orchestralen Zusammenspielens in einem größeren Klangkörper unterstützt.

Baur, 1992 im schwäbischen Aalen geboren, begann das Hornspielen im örtlichen Musikverein. In den Jahren 2008-2011 erhielt er an der Stuttgarter Oper Privatunterricht bei Philipp Römer, Solohornist des Staatsorchester Stuttgarts.

Von Oktober 2011 bis Juli 2015 studierte er Bachelor of Music mit Hauptfach Horn bei Prof. Szabolcs Zempléni an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, sowie die Nebenfächer Naturhorn bei Rafael Vosseler und Blasorchesterleitung bei Stefan Halder. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Prof. Froydis Ree Wekre (Oslo), Prof. André Cazalet (Paris) und Prof. Christian-Friedrich Dallmann (Berlin).

Im Juni 2009 erhielt er beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Essen den 2. Preis und war Sonderpreisträger beim Musikwettbewerb WESPE in Freiburg. Seit dem Sommersemester 2016 studiert er im Master-Studiengang bei Prof. Will Sanders an der Musikhochschule Karlsruhe. Jonathan Baur spielte bereits in vielen namhaften Jugend- und Profiorchestern wie dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, dem Bundesjugendorchester, dem International Regions Symphony Orchestra, dem La Cetra Barockorchester Basel und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 2014 spielt er als ständige Aushilfe in der Philharmonie Baden-Baden. In der Spielzeit 16/17 ist er Stipendiat in der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen und erhält das von der Stiftung Philharmonisches Orchester Mainz ausgelobte M.O.S. 2016/2017 .

Konzert zum Neuen Jahr 2017

 

„Wintermärchen“ wird das Leitmotiv des  traditionellen Mainzer Neujahrskonzert  zugunsten der Stiftung Mainzer Theaterkultur am Sonntag, 8. Januar 2017, 19 Uhr im Großen Haus sein.

Mit Werken u. a. von Frederick Delius, Alexander Glasunow, Karl Goldmark, Edvard Grieg Wilhelm Stennammar und der Strauß-Dynastie unter Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer wird es einen  beschwingter Jahresauftakt mit humorvoll-hintersinnigem Rück -und Ausblick geben.

Klaus Wallendorf ,Berliner Philharmoniker,  Mitglied des Consortium Classicum und German Brass stimmt als  Gelegenheitsliterat und Gebrauchslyriker mit geist- und pointenreichen Wortschöpfungen  auf das Jahr 2017 ein.

Neujahrsempfang 2016 für Stifter

Mit einem Empfang der Stiftung Mainzer Theaterkultur und der verbundenen Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz vor dem KONZERT ZUM NEUEN JAHR starteten die beiden Förderinstitutionen ins Neue Jahr. Eingeladen waren die Förderinnen und Förderer, dank deren ideellen und finanziellen Unterstützung die Stiftungen auf ein erfolgreiches Jahr mit vielfältigen Förderprojekten zurückblicken konnten.

Im Namen von Vorstand und Beirat begrüßte der Vorsitzende Dr. Michael Coridaß die Gäste, verbunden mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr 2016. „Ich freue mich, daß die Spitzen von Theater und Orchester mit Intendant Markus Müller und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer sowie viele Mitarbeiter unter uns sind. Es macht Freude, mit Ihnen zusammen zu arbeiten.“.

IMG_0287

Der Vorsitzende gab einen kurzen Rück- und Einblick in die Förderprojekte:Die Spielstätte U17, Kern der Förderausgaben2014/2015, bringt in vielerlei Hinsicht Erfolg. Im Vergleich zu Glashaus/Deck 3 könne man vereinfacht sagen: Es konnten doppelt so viele Vorstellungen gespielt, doppelt so viele (überwiegend ganz junge) Besucher erreicht und doppelt so hohe Einnahmen erzielt werden.

Weitere Projekte 2015 mit einer Gesamtsumme von 53.000 € waren tanzmainz festival, die Kinderoper König Hamed und Prinzessin Sherifa, ein Kooperationsprojekt Universität   und Staatstheater zur Zukunft des Zusammenarbeitens, -forschens und -lebens in Mainz.

Auch der Öffentlichkeitsarbeit konnten durch Fortentwicklung des Internet-Auftritts www.theaterstiftung-mainz.de, mittels neuer Flyer und konsequenter Weiterentwicklung des Signets sowie neugestalteter Roll ups neue Impulse verliehen werden. „Tue Gutes und rede darüber“ gelte auch für Stiftungen im gemeinnützigen Bereich.

In 2016 plant die Theaterstiftung wieder eine Produktion im Kinder- und Jugendtheater zu fördern. E s handelt sich um die Uraufführung eines Theaterstücks von Andreas Steinhöfel, entwickelt aus dessen Roman „Anders“.

Die Leistungsfähigkeit der Stiftungen resultiere vielfach aus Spenden, häufig projektbezogen, aber auch aus Zuwendungen, z.B. anläßlich eines runden Geburtstags. Dafür sprach Dr.Coridaß herzlichen Dank aus. Der gelte besonders auch dem Intendanten, der sich aktiv in die Spendenakquisition einschalte: „So können wir ansonsten Unmögliches möglich machen.“

IMG_0292

M.O.S. 2015/2016 an Posaunist

Die Stiftung Philharmonisches Staatsorchester schreibt weiter Jahr für Jahr das Mainzer Orchester Stipendium M.O.S. aus. Nach der Violinistin Esther Owusu für die Spielzeit 2014/2015ist der neunte Stipendiat Henry Van Engen, ein amerikanischer Posaunist.

Henry Van Engen begann Posaune zu spielen als er 8 Jahre alt war. Er machte seinen Bücherabschluß am Oberlin Conservatory in den USA, wo er sowohl Interesse an Alter Musik als auch an Neuer Musik entwickelte. Während seines Bachelorstudiums spielte Henry in der Carnegie Hall und wurde als ein junger Künstler zum Atlantic Music Festival in Maine, USA, eingeladen.

Danach ging er für sein Masterstudium an die Musikhochschule Trossingen, wo er bei Professor Abbie Conant studiert. Neben seiner Mitarbeit im Staatsorchester Mainz spielt er im Posaunen-Quartett ‚Ensemble Öfro‘ und erarbeitet mit der amerikanischen Organistin Katelyn Emerson ein Programm mit Musik der französischen Romantik, das kommenden Juli bei einem Konzert in der Kathedrale von Limoges präsentiert werden wird.

…. nicht früh genug anfangen

Unter dem Motto „500 Jahre für Mainz“ blickte das Philharmonische Staatsorchester im Jahr 2014 auf die Wurzeln der Mainzer Orchesterkultur zurück. Anlass genug, allen in diesem Jahr in Mainz geborenen Kindern eine musikalische Patenschaft anzubieten nach der Devise „man kann nicht früh genug anfangen“.

Über 1000 Kinder wurden von ihren Eltern zu dieser Patenkindaktion angemeldet,  die  von der Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz finanziell unterstützt wird. Als Begrüßungsgeschenk erhielten sie eine vom Mainzer Staatsorchester eingespielte CD mit einem der schönsten klassischen Werke für Kinder: „Peter und der Wolf“.

Damit war die Patenschaft besiegelt. Seitdem begleitet das Philharmonische Staatsorchester Mainz seinen „Jubeljahrgang 2014“ über die ersten sechs Lebensjahre mit altersgerechten Konzerten. Nach dem ersten Konzerterlebnis bei einem Krabbelkonzert mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart wachsen die musikalischen Angebote mit den Patenkindern. Dabei sind die die Kleinen Gäste des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz; den Begleitpersonen bieten sich ermäßigte Eintrittspreise.

Im Jahr 2020 endet die Patenschaft mit einem großen Orchesterkonzert.