Konzert zum Neuen Jahr 2019

Am Sonntag, dem 6. Januar 2019, Beginn 19 Uhr, erklingt das traditionelle BENEFIZKONZERT ZUM NEUEN JAHR im Großen Haus , eine Kooperationsveranstaltung des Staatstheaters Mainz und Stiftung Mainzer Theaterkultur.

Das Philharmonisches Staatsorchester Mainz unter Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer präsentiert:

  • Engelbert Humperdinck | Konzertouvertüre zu DIE KÖNIGSKINDER
  • Josef Strauß | Wiener Kinder. Walzer op. 61
  • Johann Strauß (Sohn) | Kinderspiele. Polka française op. 304
  • Erich Wolfgang Korngold | Straussiana
  • Eduard Strauß | Außer Rand und Band. Polka schnell op. 168
  • Claude Debussy | Petit Suite (orch. Henri Büsser). daraus: En bateau | Cortege | Ballet        
  • Emmanuel Chabrier | Rondeau du colporteur (Arie der Lazuli) Je suis Lazuli aus L’ETOILE (Hyemi Jung, Mezzosopran)
  • Fête Polonaise aus LE ROI MALGRÉ LUI
  • Francis Poulenc | La dame de Monte Carlo. Monologue sur un poème de Jean Cocteau pour Soprano et orchestre (Hyemi Jung)
  • Jacques Offenbach | Ouvertüre zu LA FILLE DU TAMBOUR-MAJOR

Klaus Wallendorf, Berlin,  begleitet das Konzert geistreich-ironisch mit seiner Moderation.

Die Mezzosopranistin Hyemi Jung ist Preisträgerin des Examenswettbewerbs 2018 der Hochschule für Musik Mainz. Ihre Mitwirkung ist ein Zusatzpreis des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz

Ein Teil des Eintrittspreises kommt als Benefizertrag der Stiftungsarbeit zugute.

 

 

 

 

 

 

 

Für Pauken und Trompeten

Nach der vor einigen Jahren mitfinanzierten Anschaffung einer neuen Harfe  leistet die Orchesterstiftung nunmehr finanzielle Hilfe beim Kauf von Barockinstrumenten. 

Durch die Förderung der Stiftung Staatsorchester Mainz war es dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz möglich, zwei Barockpauken der renommierten Firma Kolberg Percussion zu erwerben. Diese Pauken mit handgehämmerten Kupferkesseln vereinen traditionelle barocke Klangeigenschaften mit moderner Fertigungstechnik. Mit ihrem hellen und klaren Klang, sowie den hervorragenden Artikulationsmöglichkeiten fügen sie sich hervorragend in das Klangbild kleinerer Orchesterbesetzungen ein, wie sie im Barock und der Frühklassik üblich waren.

Gemeinsam mit den ebenfalls mit Unterstützung der Stiftung bereits angeschafften Barockbögen und Barocktrompeten vergrößern sie somit die musikalische und klangliche Bandbreite des Klangkörpers.

In der aktuellen Spielzeit 2018/19 werden sie in der Opernproduktion „Le nozze di Figaro“ zu erleben sein, die am 29. September 2018 Premiere hat.

 

 

 

M.O.S. Mainzer Orchester Stipendium an Trompeter

Das von der Stiftung Philharmonisches Orchester Mainz jährlich ausgelobte M.O.S. geht für die Spielzeit 2018/2019 an Benoît Maurer. Die Auswahl des Stipendiaten erfolgte durch das Staatsorchester.  Der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Dr. Michael Coridaß, freut sich, dass nun zum 12. Mal  mittels des Finanzzuschusses der Orchesterstiftung ein junger Musiker die Gelegenheit erhält, mehr Spielpraxis in einem größeren Klangkörper wie dem Staatsorchester zu gewinnen.

Maurer wurde in Belfort in Frankreich geboren, und erhielt seinen ersten Trompetenunterricht im Alter von sieben Jahren. Daraufhin folgte die Aufnahme in die Musik-Klasse am “Collège”, und in die Trompetenklasse von Pierre Nicole im Konservatorium Belfort.  

Nach dem Abitur, erhält er Unterricht bei Franck Pulcini (SWR Freiburg) und Anthony Plog, und besteht 2013 die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Dort beginnt er ein Studium bei Prof. Wolfgang Bauer. 2017 schließt er seinen Bachelor mit dem Schwerpunkten Orchestermusik und Pädagogik ab, und beginnt einen Orchestermusik Master. Ebenfalls bei Prof. Bauer. 

Beim Internationalen Trompetenwettbewerb in Bad-Säckingen hat Benoit Maurer den 2. Preis erhalten. Außerdem hat er bereits bei zahlreichen Orchestern mitgewirkt.Darunter das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, die Württembergische Philharmonie Reutlingen, das Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg, die Junge Deutsche Philharmonie, und das „Orchestre Français des Jeunes”.

 

 

 

Fagott: Mainzer Orchester Stipendium 2017/2018

Die Stiftung Philharmonisches Staatsorchester vergibt ihr Stipendium M.O.S. für die Spielzeit 2017/2018 an den Fagottisten Philipp Nadler.

Nadler, in Schramberg geboren, erhält bereits im Alter von drei Jahren an der städtischen Musikschule seinen ersten Unterricht und ab 2001 lernt er dort unter Slawomir Moleta das Fagottspiel. Nach seinen Abitur 2011 nimmt Philipp sein Musikstudium am Conservatorium Maastricht bei Professor Albrecht Holder und Valentino Zucchiatti auf. Im folgenden Jahr wechselt er an die Hochschule für Musik in Würzburg, wo er in der Klasse von Albrecht Holder bis Sommer 2016 seinen Bachelor of Music studiert. Dann folgt der Wechsel zu Professor Tobias Pelkner an die Hochschule für Musik in Detmold, an der er seither seinen Master of Music, Solist studiert. Während seines Studiums gewinnt er neue Eindrücke durch Meisterkurse bei Dag Jensen, Sergio Azzolini, Carlo Colombo, Philippe Hanon und Gabor Meszaros.

Zwischen den Jahren 2013 und 2014 spielt er bei der Internationalen Jungen Orchesterakademie. Seit 2016 ist er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.Professionelle Orchestererfahrung kann Philipp seit 2014 in verschiedenen Orchestern sammeln. In den Jahren 2015 und 2016 erwarb Philipp Nadler Wettbewerbserfahrung beim Deutschen Musikwettbewerb und der internationalen „Muri Competition“ in der Schweiz.

Als Kammermusiker ist er Teil des klassischen Holzbläserquintetts SolhMiDo mit dem er ebenfalls 2016 am Deutschen Musikwettbewerb teilnimmt und seither ein großes Repertoire bei mehreren Konzerten präsentieren konnte.

 

 

Neujahrs-Benefizkonzert 7. Januar 2018

Das traditionelle BENEFIZKONZERT ZUM NEUEN JAHR  findet am  Sonntag, 7. Januar 2018 im Großen Haus statt.

Es beginnt um 19 Uhr  mit Werken von Johann, Josef sowie Eduard Strauss, Tschaikowsky, de Falla und Prokofjew, unter künstlerischer Leitung von Darwin Aquino mit literarisch-humorvoller Moderation von Klaus Wallendorf.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/konzerte-17-18/konzertzumneuenjahr

Mit einem EMPFANG  – gesonderte Einladung dankt die Stiftung ab 18 Uhr im Glashaus allen, die mit großzügigem finanziellem und ideellem Engagement die Förderarbeit der Theaterstiftung wie auch die der Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz unterstützten.

Neujahrskonzert 2017 – Gelungener Auftakt

Ein“ Wintermärchen“ war das Mainzer Konzert zum Neuen Jahr am 8. Januar 2017 im Staatstheater: beschwingt-orchestral unter Leitung von GMD Hermann Bäumer, humorvoll-geistreich kommentiert von Klaus Wallendorf. Schließlich der Radetzky-Marsch als klassischer Schlußpunkt unter Einbeziehung des klatschenden Publikums, so startete die Stiftung Mainzer Theaterkultur mit ihrem Benefizkonzert die Förderarbeit 2017.

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Intendant und Stiftungsvorsitzender

Zu dem inzwischen traditionellen Vorempfang der Stiftung Mainzer Theaterkultur und der verbundenen Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz begrüßte der Stiftungsvorsitzende Dr. Michael Coridaß Förderinnen und Freunde der beiden Stiftungen sowie Mitglieder von Ensemble und Orchester, an deren Spitze Intendant Markus Müller und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer.

Angesichts nicht erwarteter oder erwartbarer Konflikte um den inneren und äußeren Frieden mahnte Coridaß mit klaren Worten in Anlehnung an die britische Schriftstellerin A.L. Kennedy, die Freiheit der Kunst zu bewahren und als lebenslanges Bildungsprogramm zu nutzen. Die Ausübung der Künste und der Kontakt mit ihnen erlauben Begegnungen mit Schauspiel, Ballett, Opern und Konzerten, die „außergewöhnlich, vielfältig, unerwartet und lebendig“ seien.

Deshalb gelte es für die Stiftungen, für Kunst und Kultur, für Theater und Orchester die materiellen Voraussetzungen zu verbessern und damit auch die gefährdete Einzigartigkeit der Theater- und Orchesterlandschaft in Deutschland zu stabilisieren. Künstlerische Erfolge, wachsende Besucherzahlen und gute Kritiken zeigten, daß dies beim Staatstheater Mainz gelingt, es in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus wahrgenommen und angenommen wird.

Mainzer Orchester Stipendium an Jonathan Baur

Jonathan Baur, Hornist, erhält für die Spielzeit 2016/2017 das Mainzer Orchesterstipendium M.O.S. Die Stiftung setzt damit im zehnten Jahr ihre Förderung junger Orchestermusikerinnen und -musiker fort, indem sie die Sammlung von Erfahrungen des orchestralen Zusammenspielens in einem größeren Klangkörper unterstützt.

Baur, 1992 im schwäbischen Aalen geboren, begann das Hornspielen im örtlichen Musikverein. In den Jahren 2008-2011 erhielt er an der Stuttgarter Oper Privatunterricht bei Philipp Römer, Solohornist des Staatsorchester Stuttgarts.

Von Oktober 2011 bis Juli 2015 studierte er Bachelor of Music mit Hauptfach Horn bei Prof. Szabolcs Zempléni an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, sowie die Nebenfächer Naturhorn bei Rafael Vosseler und Blasorchesterleitung bei Stefan Halder. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Prof. Froydis Ree Wekre (Oslo), Prof. André Cazalet (Paris) und Prof. Christian-Friedrich Dallmann (Berlin).

Im Juni 2009 erhielt er beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Essen den 2. Preis und war Sonderpreisträger beim Musikwettbewerb WESPE in Freiburg. Seit dem Sommersemester 2016 studiert er im Master-Studiengang bei Prof. Will Sanders an der Musikhochschule Karlsruhe. Jonathan Baur spielte bereits in vielen namhaften Jugend- und Profiorchestern wie dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, dem Bundesjugendorchester, dem International Regions Symphony Orchestra, dem La Cetra Barockorchester Basel und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 2014 spielt er als ständige Aushilfe in der Philharmonie Baden-Baden. In der Spielzeit 16/17 ist er Stipendiat in der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen und erhält das von der Stiftung Philharmonisches Orchester Mainz ausgelobte M.O.S. 2016/2017 .