Konzert zum Neuen Jahr

 Fördersumme 45.000 €uro

Das Konzert um Neuen Jahr 2018 und der Neujahrsempfang im Staatstheater sind alljährlich der Auftakt für die Förderarbeit der Stiftung Mainzer Theaterkultur. Traditionsgemäß begrüßt Dr. Michael Coridaß als Stiftungsvorsitzender die Konzertbesucher mit einem herzlichen „Prosit Neujahr“. Er dankte im vollbesetzten Großen Haus für das große Interesse und die Treue zum Staatstheater und zum Philharmonischen Staatsorchester, was sich auch in einem Rekord von 223.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17 zeigte.

„So erleben wir gemeinsam viele künstlerische Höhepunkte, die auch deutschlandweit auf große Anerkennung stoßen. Es freut uns alle, daß wir weiter auf die Pläne von Markus Müller gespannt sein dürfen, nachdem er seinen Intendantenvertrag bis 2024 verlängert hat. Als Stiftungen werden wir unser Scherflein für den Erfolg von Theater und Orchester beitragen. Besten Dank allen Förderinnen und Spendern, mit deren Hilfe wir 2017 annähernd 45.000 Euro Fördermittel bereitstellen konnten. Bleiben Sie dem Mainzer Staatstheater und dem bald wieder mit dem Theater vereinten Staatorchester gewogen.“, so seine Anerkennung für die Leistungen 2017. 

Stiftungskapital wächst

Bei dem Vorempfang würdigte Coridaß die – doch bei allen Schwächen und Mängeln – weitgehend solide Kulturfinanzierung in Deutschland z.B. im Vergleich zum „Teatro Dell ‘Opera di Roma“ . Dort hatte sich der legendäre Modeschöpfer Valentino mit der amerikanischen Filmemacherin und Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola zusammengetan, um „La Traviata“ – mit einer eminenten Finanzspritze ausgestattet – auf die Bühne zu bringen. „In Deutschland bauen Theater und Orchester auf eine Gesellschaft, die als Theaterbesucher, Steuerzahler und zu guter Letzt als Mäzene, Spender und Stifter die vielfältige Bühnenlandschaft finanziert. Hier punktuell Dinge in Bewegung zu bringen, ist Aufgabe und Leidenschaft von Stiftungen.

So konnten die Theaterstiftung 2017 die Möglichkeiten für tanzmainz erweitern helfen. Im JUST wird das Musiktheaterstück „Kannst Du pfeifen Johanna?“, eine Geschichte zur Begegnung von Jung und Alt, bezuschußt. Das Mainzer Orchesterstipendium M.O.S. ist festes Element Nachwuchsförderung der Orchesterstiftung. „ Besonders erfreulich sei es, wenn Jahr für Jahr sich das Stiftungskapital durch Zustiftungen erhöhe. So wachse auch die Liste derer, die sich als Förderer des Theaters auf den Stiftertafeln – beispielhaft – zu erkennen geben.

Künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreich 

Das Jahr 2017 war für das Staatstheater gekennzeichnet von künstlerischen Höhepunkten mit nationaler Anerkennung und Auszeichnung. Der deutsche Theaterpreis Der FAUST für Choreographie und die Einladung zum Berliner Theatertreffen seien beispielhaft zu nennen. Michael Coridaß führte fort: „Künstlerische und wirtschaftliche Erfolge sind das Ergebnis einer Intendanz von Markus Müller zusammen mit Volker Bierwirth, dem Programm und der Öffnung des Mainzer Theaters zur Stadt und Region. Er versteht es, alle Mitwirkende auf und hinter der Bühne zu Höchstleistungen zu motivieren. Damit macht er das Theater für Mainz und Rheinhessen zum kulturellen Herz der Region.“

Müller sei, nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29. Dezember, ein „Kopf des Jahres“, der „mit Umsicht und Elan aus dem kleinsten und finanziell schlechtesten ausgestatteten Staatstheater eine bestens geölte Theatermaschine gemacht hat.“

Mit Blick auf die Zukunft schloß Coridaß: „Nach der Verlängerung des Intendantenvertrags über die Spielzeit 2018/19 werden wir gewiß, nicht nur in Oper, Schauspiel, Ballett mit überraschenden Elementen konfrontiert werden. Sicher wird er Veränderungen in der Struktur und Organisation des Staatstheaters ins Auge fassen, die uns als Besucher unser Staatstheater noch mehr genießen lassen – aber gewiß auch uns als Theaterstiftung fordern werden. Die Reintegration des Philharmonischen Staatsorchesters ab 2019 in die Staatstheater GmbH „führt wieder zusammen, was zusammen gehört“. Unsere guten Wünsche gehen an GMD Hermann Bäumer für erfolgreiche Proben mit dem Bundes-Jugend-Orchester, das eine Konzertreise nach Indien vorbereitet.

Mein Dank an Sie, lieber Gäste, Förderinnen und Spender, ist mit der Hoffnung, ja Gewißheit verbunden, daß wir weiter auf ihre Unterstützung rechnen können. Die Herausforderungen für unser Staatstheater und das Philharmonische Staatsorchester sind enorm.Nehmen wir es als Ansporn, dazu beizutragen, die Attraktivität und die Zukunftsfähigkeit dieses Herzstücks der Mainzer und Rheinlandpfälzischen Kultur zu bewahren und zu entwickeln. „