Fagott: Mainzer Orchester Stipendium 2017/2018

Die Stiftung Philharmonisches Staatsorchester vergibt ihr Stipendium M.O.S. für die Spielzeit 2017/2018 an den Fagottisten Philipp Nadler.

Nadler, in Schramberg geboren, erhält bereits im Alter von drei Jahren an der städtischen Musikschule seinen ersten Unterricht und ab 2001 lernt er dort unter Slawomir Moleta das Fagottspiel. Nach seinen Abitur 2011 nimmt Philipp sein Musikstudium am Conservatorium Maastricht bei Professor Albrecht Holder und Valentino Zucchiatti auf. Im folgenden Jahr wechselt er an die Hochschule für Musik in Würzburg, wo er in der Klasse von Albrecht Holder bis Sommer 2016 seinen Bachelor of Music studiert. Dann folgt der Wechsel zu Professor Tobias Pelkner an die Hochschule für Musik in Detmold, an der er seither seinen Master of Music, Solist studiert. Während seines Studiums gewinnt er neue Eindrücke durch Meisterkurse bei Dag Jensen, Sergio Azzolini, Carlo Colombo, Philippe Hanon und Gabor Meszaros.

Zwischen den Jahren 2013 und 2014 spielt er bei der Internationalen Jungen Orchesterakademie. Seit 2016 ist er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.Professionelle Orchestererfahrung kann Philipp seit 2014 in verschiedenen Orchestern sammeln. In den Jahren 2015 und 2016 erwarb Philipp Nadler Wettbewerbserfahrung beim Deutschen Musikwettbewerb und der internationalen „Muri Competition“ in der Schweiz.

Als Kammermusiker ist er Teil des klassischen Holzbläserquintetts SolhMiDo mit dem er ebenfalls 2016 am Deutschen Musikwettbewerb teilnimmt und seither ein großes Repertoire bei mehreren Konzerten präsentieren konnte.

 

 

Konzert zum Neuen Jahr

 Fördersumme 45.000 €uro

Das Konzert um Neuen Jahr 2018 und der Neujahrsempfang im Staatstheater sind alljährlich der Auftakt für die Förderarbeit der Stiftung Mainzer Theaterkultur. Traditionsgemäß begrüßt Dr. Michael Coridaß als Stiftungsvorsitzender die Konzertbesucher mit einem herzlichen „Prosit Neujahr“. Er dankte im vollbesetzten Großen Haus für das große Interesse und die Treue zum Staatstheater und zum Philharmonischen Staatsorchester, was sich auch in einem Rekord von 223.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17 zeigte.

„So erleben wir gemeinsam viele künstlerische Höhepunkte, die auch deutschlandweit auf große Anerkennung stoßen. Es freut uns alle, daß wir weiter auf die Pläne von Markus Müller gespannt sein dürfen, nachdem er seinen Intendantenvertrag bis 2024 verlängert hat. Als Stiftungen werden wir unser Scherflein für den Erfolg von Theater und Orchester beitragen. Besten Dank allen Förderinnen und Spendern, mit deren Hilfe wir 2017 annähernd 45.000 Euro Fördermittel bereitstellen konnten. Bleiben Sie dem Mainzer Staatstheater und dem bald wieder mit dem Theater vereinten Staatorchester gewogen.“, so seine Anerkennung für die Leistungen 2017. 

Stiftungskapital wächst

Bei dem Vorempfang würdigte Coridaß die – doch bei allen Schwächen und Mängeln – weitgehend solide Kulturfinanzierung in Deutschland z.B. im Vergleich zum „Teatro Dell ‘Opera di Roma“ . Dort hatte sich der legendäre Modeschöpfer Valentino mit der amerikanischen Filmemacherin und Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola zusammengetan, um „La Traviata“ – mit einer eminenten Finanzspritze ausgestattet – auf die Bühne zu bringen. „In Deutschland bauen Theater und Orchester auf eine Gesellschaft, die als Theaterbesucher, Steuerzahler und zu guter Letzt als Mäzene, Spender und Stifter die vielfältige Bühnenlandschaft finanziert. Hier punktuell Dinge in Bewegung zu bringen, ist Aufgabe und Leidenschaft von Stiftungen. Weiterlesen

Neujahrs-Benefizkonzert 7. Januar 2018

Das traditionelle BENEFIZKONZERT ZUM NEUEN JAHR  findet am  Sonntag, 7. Januar 2018 im Großen Haus statt.

Es beginnt um 19 Uhr  mit Werken von Johann, Josef sowie Eduard Strauss, Tschaikowsky, de Falla und Prokofjew, unter künstlerischer Leitung von Darwin Aquino mit literarisch-humorvoller Moderation von Klaus Wallendorf.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/konzerte-17-18/konzertzumneuenjahr

Mit einem EMPFANG  – gesonderte Einladung dankt die Stiftung ab 18 Uhr im Glashaus allen, die mit großzügigem finanziellem und ideellem Engagement die Förderarbeit der Theaterstiftung wie auch die der Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz unterstützten.

Kooperation Staatstheater mit Gutenberg-Universität

Nach dem letztjährigen Stadtraumprojekt IN ZUKUNFT:MAINZ leistet die Stiftung Mainzer Theaterkultur auch für das Projekt DARK MATTERS. DIE DUNKLEN MATERIEN DER STADT einen Förderzuschuß.

Die beiden Kuratorinnen Malin Nagel und Annika Wehrle haben im September 2017 unterschiedliche lokale und internationale Akteur*innen in verschiedensten Veranstaltungsformaten zusammengebracht,, um dem Unergründeten und Unsichtbaren im Stadtraum nachzugehen.

Näheres erfahren Sie hier.

Markus Müller verlängert um fünf Jahre

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Bunt und schwungvoll: Die Spielzeit 2017/2018 ist eröffnet

Herzliche Glückwünsche überbrachte der Stiftungsvorsitzende Dr. Michael E. Coridaß beim Theaterfest am 26. August Markus Müller anläßlich dessen Vertragsverlängerung als Intendant des Staatstheaters Mainz. Damit werde nicht nur die erfolgreiche künstlerische Arbeit des Staatstheaters in den letzten drei Spielzeiten – gekennzeichnet durch mannigfaltige Auszeichnungen, Preise und Nominierungen – unterstrichen. Der Publikumserfolg, gekennzeichnet durch gestiegene Besucher- und Abonnementenzahlen und entsprechend gestiegenen Einnahmen, zeige auch die wirtschaftlich erfolgreiche Arbeit. Der Theaterbeirat unter Vorsitz von Dr. Wolfgang Litzenburger, dem der Stiftungsvorsitzende angehört, hatte sich bereits frühzeitig für eine Vertragsverlängerung eingesetzt.

Die Stiftung Mainzer Theaterkultur konnte die Arbeit von Markus Müller in den letzten drei Jahren substantiell unterstützen. Das herausragende Projekt war sicherlich der Bau der Spielstätte U 17, welche die Theaterstiftung mit Unterstützung von Spenden der Bürger und Unternehmen der Region Mainz/Rheinhessen finanziell gestemmt hat. Hierbei hat Markus Müller bei der Einwerbung von Spenden tatkräftigst mitgewirkt. Auch für weitere Pläne steht die Theaterstiftung zur Verfügung. „Es macht Freude und Spaß, gemeinsam mit Markus Müller das Mainzer Staatstheater ein Stück voranzubringen“, so Michael Coridaß.

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Gemeinsam: Theaterfreunde und Theaterstiftung

Förderung mit 70.000 Euro

Nach Theodor Fontane gleiche „Das Leben …. einer Reise, Sylvester einem Meilenstein“. SoDr. Coridaß,  erlaube es der Empfang zum Jahreswechsel auf die im vergangenen Jahr bewältigte Strecke zurückzublicken und Herausforderungen der nächsten Zeit zu benennen. „Wie alle Stiftungen, insbesondere die nicht so kapitalkräftigen, leiden wir aufgrund der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank an auf Null gesunkene Kapitalmarktrenditen. Die Problematik, Stiftungsgelder ertragreich, aber sicher anzulegen, hat unseren Schatzmeister erreicht“, skizzierte der Stiftungsvorsitzende.

P1040360 Aber: Zustiftungen, Spendenaufkommen und Zuweisungen von Bußgeldern aus der Justiz ermöglichen eine qualifizierte Weiterführung einer wirksamen Stiftungsarbeit.“. Große und kleine Spenden summierten sich zu tatkräftiger Unterstützung ! Ein Fördervolumen von ca. 70.000 € im vergangenen Jahr 2016 sind Ausdruck großzügiger Spender und sprechen für Interesse an Theater und Orchester und deren Stiftungen.

Eine hohe Bedeutung habe die Zielgruppe „ junge Menschen“ sowohl auf der Besucherseite wie auch bei den Künstlern. Neben der Förderung des JUST konnte – die Uraufführung von „Anders“, nach dem Roman von Andreas Steinhöfel, ein wunderbares Kinder- und Jugendstück, bezuschußt werden, eine der vielfältigen Produktionen in „unserer neuen“  Spielstätte U 17. Hier konnte die Theaterstiftung aufgrund einer außergewöhnlichen Spendenbereitschaft die Finanzierung der Baukosten, immerhin rund. 256.000 Euro, 2016 abschließen. Regelmäßig fördert die Stiftung Kooperationsprojekte von Universität und Theater; diesmal: „In Zukunft Mainz: Ein Stadtprojekt über kommende Zeiten und Visionen der Gegenwart“.

P1040362Die Großzügigkeit unserer Förderer erlaubt es, zum tanzmainz festival #2 Ende März 2017 beizutragen. Ein interkulturelles Projekt von Theater und Orchester „Tamass“ mit persischen, arabischen und europäischen Musikelementen haben wir auf unsere Förderliste für 2017 gesetzt. Das jährlich vergebene Mainzer Orchester Stipendium M.O.S. der Stiftung Philharmonisches Staatsorchester geht für die Spielzeit 2016/17 an den jungen Hornisten Jonathan Baur.  

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Spenden-Glück-Schweinerl

Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern des Vorstandes und des Kuratoriums für die Mithilfe organisatorischer, finanzieller und ideeller Art. Besonderer Dank galt den Förderinnen und Förderern, die durch manche „Dotation“ dazu beitragen haben, daß die Stiftungen Unmögliches möglich machen können, verbunden mit der Bitte „ Bleiben sie Theater, Orchester und den Stiftungen gewogen „.

Neujahrskonzert 2017 – Gelungener Auftakt

Ein“ Wintermärchen“ war das Mainzer Konzert zum Neuen Jahr am 8. Januar 2017 im Staatstheater: beschwingt-orchestral unter Leitung von GMD Hermann Bäumer, humorvoll-geistreich kommentiert von Klaus Wallendorf. Schließlich der Radetzky-Marsch als klassischer Schlußpunkt unter Einbeziehung des klatschenden Publikums, so startete die Stiftung Mainzer Theaterkultur mit ihrem Benefizkonzert die Förderarbeit 2017.

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Intendant und Stiftungsvorsitzender

Zu dem inzwischen traditionellen Vorempfang der Stiftung Mainzer Theaterkultur und der verbundenen Stiftung Philharmonisches Staatsorchester Mainz begrüßte der Stiftungsvorsitzende Dr. Michael Coridaß Förderinnen und Freunde der beiden Stiftungen sowie Mitglieder von Ensemble und Orchester, an deren Spitze Intendant Markus Müller und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer.

Angesichts nicht erwarteter oder erwartbarer Konflikte um den inneren und äußeren Frieden mahnte Coridaß mit klaren Worten in Anlehnung an die britische Schriftstellerin A.L. Kennedy, die Freiheit der Kunst zu bewahren und als lebenslanges Bildungsprogramm zu nutzen. Die Ausübung der Künste und der Kontakt mit ihnen erlauben Begegnungen mit Schauspiel, Ballett, Opern und Konzerten, die „außergewöhnlich, vielfältig, unerwartet und lebendig“ seien.

Deshalb gelte es für die Stiftungen, für Kunst und Kultur, für Theater und Orchester die materiellen Voraussetzungen zu verbessern und damit auch die gefährdete Einzigartigkeit der Theater- und Orchesterlandschaft in Deutschland zu stabilisieren. Künstlerische Erfolge, wachsende Besucherzahlen und gute Kritiken zeigten, daß dies beim Staatstheater Mainz gelingt, es in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus wahrgenommen und angenommen wird.